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! ###  Diese Datei enthaelt Informationen zum Einsatz von EUKLID Design      ###
! ###  Data Translator auf den UNIX-Plattformen SGI, HP und Windows NT.      ###
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! ###  Allgemeines                                                           ###
! ###                                                                        ###
! ###    Neue Funktionen                                                     ###
! ###    Lizenzierung                                                        ###
! ###    Dokumentation                                                       ###
! ###                                                                        ###
! ###  Produkteinsatz                                                        ###
! ###                                                                        ###
! ###    Software-Unterstuetzung                                             ###
! ###    Kundenspezifische Anpassungen                                       ###
! ###    Besonderheiten der Datenstrukturen                                  ###
! ###    Behandlungen von Massstaeben                                        ###
! ###    Behandlungen von unsichtbaren Elementen                             ###
! ###    Einschraenkungen bei der Datenumsetzung                             ###
! ###    Besonderheiten in Verbindung mit SIGRAPH-CAD 2D                     ###
! ###    Verhalten im Fehlerfall                                             ###
! ###                                                                        ###
! ###  Allgemeine Hinweise                                                   ###
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Allgemeines

   EUKLID Design Data Translator (im folgenden kurz Data Translator genannt) ist der
   IGES/DXF/DWG-Prozessor zu EUKLID Design. Mit ihm koennen IGES, DXF und DWG-Daten
   erzeugt und gelesen werden. Die Funktionalitaet kann durch die
   Auswahl von Leistungsstufen und Einstellungen in der Konfigurationsdatei
   gewaehlt werden.

   Der Data Translator besitzt folgende Merkmale:

   1. Leistungstufe G1B1 und G1B2 nach VDAIS, 
      sowie PLUS (Sinnvolle Erweiterungen) fuer IGES
   2. Diverse Schalter zur Steuerung der Umsetzung
   3. Ausfuehrliche Statistik der umgesetzen Elemente
   4. AQL-Schnittstelle vor und nach der Umsetzung
   5. Interaktiver und Batch Modus (ueber AQL)

   Weitere Informationen zum Funktionsumfang etc. sind dem Benutzerhandbuch zu
   entnehmen.

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Neue Funktionen

   Mit der vorliegenden Version koennen DWG-Dateien erzeugt und gelesen werden.
   Unterstuetzt werden die Autocadversionen bis AutoCAD 2008
   (Unix Plattformen nur bis AutoCAD 2004).


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Lizenzierung

   Der Data Translator ist nicht lizensiert. Um die Aktion zur Erzeugung einer
   DWG-Datei in EUKLID Design auszufuehren, muss jedoch eine Lizenz OD_DWO_NT
   oder OD_DWO_UN vorhanden sein.


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Produkteinsatz

   Zum Einsatz des Data Translators sind keine Vorkenntnisse noetig.

   Zur Optimierung der Datenuebertragung zwischen EUKLID Design und einem bestimmten
   CAD - System sollte ein eigenes Zuordnungsdateiverzeichnis mit speziell ange-
   passten Zuordnungsdateien angelegt werden. Dazu sind jedoch gute Kenntnisse
   des gewaehlten Formates erforderlich.

   Naehere Hinweise siehe Benutzerhandbuch.

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Software-Unterstuetzung

   Durch die Definition der IGES-Norm bedingt, gibt es bei den unterschiedlichen
   Prozessoren Probleme bei der Interpretation der Daten.

   Analoges gilt fuer das DXF- und DWG-Format.

   Deshalb ist der Data Translator konfigurierbar gestaltet, und kann an
   bestimmte Quell- oder Zielsysteme optimal angepasst werden.  

   Bei derartigen Fragen oder Wuenschen koennen Sie sich ebenfalls an die fuer
   Sie zustaendige Hotline - Adresse wenden.

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Kundenspezifische Anpassungen 

   Durch die Verwendung von Konfigurationsdateien kann der Data Translator an
   bestimmte Ziel- bzw. Quellsysteme angepasst werden (siehe Benutzerhandbuch).

   Zum erstmaligen Erstellen einer solchen Datei benutzen Sie bitte den Konfig
   Editor durch anklicken der entsprechenden Schaltflaeche des Parameterdatei-
   auswahlmenues.

   Beachten Sie bitte, dass die voreingestellten Werte, wenn diese von anderen
   Einstellungen abhaengig sind, nicht immer richtig angezeigt werden.
   Im Zweifelsfall sollten Sie den gewuenschten Wert zusaetzlich einstellen.

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Besonderheiten der Datenstrukturen

   Der Post-Prozessor erzeugt eine EUKLID Design Datenstruktur, die keine Relationen
   enthaelt und in etwa dem, was durch die Funktion "Redefinition auf einfache
   Aktionen" erzeugt wird, entspricht.

   Jedes Objekt wird dabei ueber Punkte gebildet. Der erste wird relativ zum
   Ursprung erzeugt und, je nach Quellformat 'iges_origin', 'dxf_origin' oder
   'dwg_origin' genannt. Alle weiteren Punkte werden relativ zu diesem ersten Punkt
   erzeugt.

   Zusaetzlich werden Punkte, die sich um weniger als dem mit ALLG_SYST_EPSL
   definierten Betrag (wird in global.cfg definiert; siehe
   Benutzerhandbuch) von bereits erzeugten Punkten unterscheiden, nicht erzeugt,
   sondern wiederverwendet. Beim Editieren eines Punktes bleiben daher die
   Relationen zu den verbundenen Objekten stets erhalten.

   Diese Unterscheidung wird jeweils fuer die X- und die Y-Achse getrennt
   durchgefuehrt. Punkte, deren X-Koordinate sich um weniger als ALLG_SYST_EPSL
   von der des Bezugspunktes unterscheiden, werden als Y-Parallele Punkte er-
   zeugt. Analoges gilt fuer die Y-Koordinaten.

   Wahlweise koennen solche Koordinaten ueber Objekte vom Typ "Laenge" oder 
   absolut erzeugt werden (einstellbar in der Konfigurationsdatei).

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Behandlung von Masstaeben

   Masstaebe von Einzelheiten koennen in EUKLID Design nicht richtig eingelesen
   werden, da in der IGES-Datei nur ein einziger Massstab (in der Global-Section)
   steht. Einzelheiten werden daher stets in diesem (globalen) Massstab erzeugt,
   was dazu fuehrt, das Masse in diesen  Einzelheiten als theoretisches Mass 
   (also unterstrichen) erscheinen. Leider kann dies nicht mit konvertierten 
   Massen (als Linien und Texte erzeugten) durchgefuehrt werden.

   Analoges gilt auch fuer die DXF- und DWG-Umsetzung.

   Masstaebe koennen nur ueber das IGES-Entity "View" behandelt werden. Dabei
   wird fuer jede View ein eigenes Koordinatensystem erzeugt.

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Behandlungen von unsichtbaren Elementen

   IGES-Entities mit dem Status 'blanked' werden in einer unsichtbaren Layer
   'iges_blanked' erzeugt.
   (Nur fuer IGES)

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Einschraenkungen bei der Datenumsetzung

   - Splines:

     Splines 4.Ordnung koennen bei geometrisch richtiger Umsetzung nicht ausge-
     leitet werden. 
     (bei IGES_DRAW false)

     Bei IGES_SPLI false und IGES_DRAW false koennen gar keine Splines ausge-
     leitet werden.
     (Nur fuer IGES)

   - Unendliche Linien:

     Unendliche Linien werden als endliche ausgeleitet, deren Endpunkte u.U.
     weit ausserhalb liegen. Beim Wiedereinlesen der Datei kann es vorkommen,
     dass die Grafik dieser Linien nicht richtig dargestellt wird.

   - Bogenlaengenbemassung:

     Bogenlaengenbemassung kann in der Leistungsstufe G1B1 nicht ausgeleitet
     werden. In der Leistungstufe PLUS wird eine Winkelbemassung ausgeleitet,
     die jedoch als Bogenlaengenbemassung von der PLUS-Stufe erkannt werden
     kann.
     (Nur fuer IGES)

   - Namen von Objekten:

     Die Namen von Objekten ausser Gruppen und Ebenen werden nicht ausgeleitet.

   - Einstellung IGES_PFAD, DXF_PFAD bzw. DWG_PFAD in der Konfigurationsdatei:

     Der Pfadname hinter <>_PFAD wird nur im interaktivem Betrieb ausgewertet.
     Beim Aufruf in AQL mit 'input_iges'/'output_iges' muss der vollstaendige
     Dateiname angegeben werden.

   - Konturen (Flaechen):

     In IGES kann eine Kontur nicht nur, wie in EUKLID Design, aus Linien, Kreis(boegen)
     und Ellipsen(boegen) bestehen, sondern auch aus Splines.

     Splines werden daher innerhalb von Konturen grundsaetzlich polygonisiert
     und werden dadurch angenaehert (vgl. ALLG_SYST_EPSL in iges.zuor) in die
     Kontur aufgenommen.

   - Schraffuren:

     In G1B1 werden Schraffuren als IGES-Entity 106 ausgeleitet. Dazu wird die
     Grafikberechnung von EUKLID Design verwendet. Aus diesem Grund kann mit der Ein-
     stellung 'IGES_DRAW false' in der Leistungsstufe G1B1 keine Schraffur aus-
     geleitet werden.

     Die Ausleitung von Schraffuren in der PLUS-Stufe als IGES Entity 230 wird
     dadurch nicht beeinflusst.

   - Ausblenden:

     Die Ausblendinformation einer Flaeche kann nicht uebertragen werden. Der
     Postprozessor nimmt daher beim IGES-Entity 230 mit Code 0 oder 19 (also
     nicht schraffiert) an, dass ausgeblendet werden soll.

     Beim Ausleiten kann das Clippen aktiviert werden (siehe Konfigurations-
     datei).


   - Viewbehandlung:

     Die Viewbehandlung erfolgt mit Clipping, aber nur bei Linien, Boegen und
     Kreisen.

     In Zusammenhang mit Views (Entity 410) und Single Subfigure Definition
     (Entity 308) kann es unter Umstaenden zu Problemen kommen, wenn die
     IGES-Datei von einem 3D-System stammt. In diesem Fall ist es notwendig,
     die Einleitung mit dem Schalter IGES_USER aufl durchzufuehren.
     Andere Einstellungen fuehren zur Erzeugung von zweidimensionalen USER-
     Elementen, die dann natuerlich nicht mehr aus anderen Richtungen betrach-
     tet werden koennen.

     Analoges gilt fuer Viewport und Block in DXF/DWG.

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Besonderheiten in Verbindung mit SIGRAPH-CAD 2D

   Sichtbarkeit:

   Sowohl SIGRAPH-CAD 2D als auch EUKLID Design verwenden das Fuellen von Flaechen
   zum Ausblenden von anderen Elementen. Um nun im Zielsystem dieselbe Darstellung
   zu erhalten, wird zusaetzlich eine Sichtbarkeitsliste uebertragen. Dazu wird 
   ein Property-Entity (406) der Form 6731 verwendet. Es enthaelt die Elemente
   in der Reihenfolge, wie sie gezeichnet werden; das 'oberste' also zuletzt.

   Schriftart:

   Die Schriftarten von SIGRAPH-CAD 2D und EUKLID Design unterscheiden sich erheblich
   und entspechen beide nicht der IGES-Norm. Vor allem die Erweiterungen fuer
   den deutschen Sprachraum sind nicht beruecksichtigt. Jedoch koennen durch die
   Verwendung der erweiterten Zuordnungsdateien diese Zeichen zwischen den ge-
   nannten Systemen ausgetauscht werden. Dazu muss folgende Zeile in Konfigura-
   tionsdatei eingefuegt werden:

   IGES_ZUOR #zuor_ext

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Verhalten im Fehlerfall

   Pruefen Sie bitte zuerst anhand der Dokumentation und der Freigabemitteilung,
   ob es sich nicht um eine dokumentierte Einschraenkung handelt.

   Bei Softwarefehlern werden zu Diagnosezwecken folgende Unterlagen benoetigt:

   - Moeglichst praezise Fehlerbeschreibung mit Hinweis auf die Abweichung vom
     Benutzerhandbuch
   - IGES bzw. DWG oder DXF-Datei bei Fehler im POST-Prozessor
   - modell.mod bei Fehler im PRE-Prozessor mit den dazugehoerigen UDx
   - Die Protokolldatei des Prozessorlaufes
   - Die Datei 'iges_aql.err' bzw. 'dxf_aql.err' bzw. 'dwg_aql.err'
   - Die Zuordnungsdateien
   - Treten bei der Anwendung falsche grafische Darstellungen oder sonstige
     Effekte auf, die sich nur per Bildmaterial, sprich Bildschirmabzug, 
     beschreiben lassen, so benoetigen wir zur Diagnose einen Hardcopy-Abzug des
     Bildschirms.

   Diese Unterlagen senden Sie bitte an die fuer Sie zustaendige Hotline -
   Adresse.

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Allgemeine Hinweise 

   Entfallene Funktionen:

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   Inkompatibilitaeten:

   Der Data Translator konvertiert alle Subfigures bzw. Bloecke in DWG/DXF
   zu Gruppen, er erzeugt KEINE UDOs. 
   In der Konfigurationsdatei kann nur mehr der Eintrag

   IGES_USER aufl
   bzw.
   DXF_USER aufl
   oder
   DWG_USER aufl
 
   ausgewaehlt werden.
