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! ###                                                                        ###
! ###  Diese Datei enthaelt Informationen zum Einsatz von EUKLID Design      ###
! ###  2006 auf den UNIX-Plattformen SGI, HP und Windows NT.                 ###
! ###                                                                        ###
! ###  Allgemeines                                                           ###
! ###                                                                        ###
! ###    Neue Funktionen                                                     ###
! ###    Lizenzierung                                                        ###
! ###    Dokumentation                                                       ###
! ###                                                                        ###
! ###  Technische Hinweise                                                   ###
! ###                                                                        ###
! ###    Ressourcenbedarf                                                    ###
! ###    X-Terminal Betrieb                                                  ###
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! ###  Produkteinsatz                                                        ###
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! ###    Startprozedur                                                       ###
! ###    Heterogenes (netzwerkweites) Datenkonzept                           ###
! ###    Anwendungshinweise fuer die UDO-/UDA-Technik                        ###
! ###    Datenaustausch mit anderen Teilsystemen                             ###
! ###    Konvertieren von Draft-Daten                                        ###
! ###    Datenaustausch mit IGES und DXF                                     ### 
! ###    Geometriekopplung mit I-DEAS Master Modeller                        ###
! ###    Plotten                                                             ###
! ###    Kundenspezifische Anpassungen                                       ###
! ###    Datenbankkopplung                                                   ###
! ###                                                                        ###
! ###  Einschraenkungen                                                      ###
! ###                                                                        ###
! ###  Umstieg von Vorgaenger-Versionen                                      ###
! ###                                                                        ###
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Allgemeines


Neue Funktionen
   Gegenueber EUKLID Design 2005 gibt es folgende Verbesserungen:
   + Neue Aktion output_pdfscaled (PDF-Ausgabe mittels Ghostscript).
   + Beim Einlesen von DXF/DWG-Dateien ist das Erzeugen von Maobjekten
     jetzt die Standardeinstellung.
   + Bei aktivem Layer ist das Umschalten auf "nicht selektierbar"
     und "unsichtbar" nicht mehr erlaubt.
   + Spaltentyp bei Subtabellen wird geprft.
   + Ueberarbeitete Dateidialoge, verbesserte Verzeichnisnavigation,
     verbesserte Laufwerksuntersttzung (Windows)
   + Schnellzugriff fr Spezialverzeichnisse
     (Eine Ebene nach oben, Arbeitsverzeichns, Eigene Dateien,
      Standardbibliothek, Installationsverzeichnis, Neues Verzeichnis)
   + Klickverhalten in den Dateidialogen geaendert bzw. verbessert.
   + Ueberarbeitetes electric_manual (HTML-Version).
   + AQL - erweiterte date() Funktion
     (date(1) liefert Datums- und Zeitgruppe).
   + AQL - erweiterte dir() Funktion
     (optionaler 4. Parameter fr case-sensitive bzw. case-insensitive).
   + AQL - dir() Funktion unter Windows jetzt standardmaessig case-insensitive.
   + Neue und berbeitete Installation unter Windows.
   + DXF/DWG In- und Export aktueller Autocad-Versionen auch fr
     EUKLID Design Classic verfgbar.
   + DXF/DWG Export: Schweisszeichen (Font "Weld") werden jetzt aufgeloest.
   + weitere kleinere Korrekturen und Verbesserungen.

   Gegenueber EUKLID Design 2004 gibt es folgende Verbesserungen:
   + Erweiterung des Wahlparameters rawsymb (Rauheitssymbol) bei den
     Oberflaechen- und Behandlungsangaben. Damit ist nun auch die
     Rundumbearbeitung beruecksichtigt.
   + In der Aktion inrect_editprop_2001 ist nun auch die Z-Wert bernahme aus
     anderen Objekten moeglich (vorher nur Eingabe ueber Tastatur).
   + Neue UDA's group_createstar, group_createform, group_copyform, 
     group_copymirrorform mit Online-Hilfe. Statt der alten Kopieraktionen sind
     nun neue ins Menue eingehaengt, die eine komfortablere Objektselektion
     ermoeglichen.
   + Anpassungen fuer neuen Datatranslator (Einlesen von DXF/DWG V2004).
   + Komfortablere Selektionsparameter bei den Aktionen copy_paste_copy,
     multi_duplicate, multi_duplicatemirror eingefuehrt. Online-Hilfe angepasst.
   + Setze direkte Abhaengigkeit bei Attributen beim kopierten
     Stuecklistenfaehnchen (symbol_balcopy).
   + Spline wird jetzt bei group_detail richtig behandelt.
   + Korrekturen beim Trimmen. Vor allem das Trimmen von Ellipsen.
   + Beim Sichern der Konfiguration ohne Modell werden keine Views des aktiven
     Modells mehr mit abgespeichert. 
   + Beim Sichern eines Modells werden ueberfluessige Views entfernt, was die
     Modelle z.T. deutlich kompakter macht.
   + Beim Addieren eines Modells werden Views herausgefiltert und die
     Layersichtbarkeit des addierten Modells in die vorhandenen Views eingefuegt.
   + nderung in AQL: Name darf auch in execute einer UDA geaendert werden obwohl
     Attribut action_force_name_by_action gesetzt ist.
   + weitere kleinere Korrekturen und Verbesserungen.

   Gegenueber EUKLID Design 2004.1 gibt es folgende Verbesserungen:
   + Neue benutzerdefinierbare Ikonenleiste 2.
     (Anwender-Konfigurationsdateien der V2005 (~\design_config) sind nicht mehr 
      abwrtskompatibel)
   + neues Attribut ruler2_on in AQL.
   + Aenderungen fuer Layername und Tooltip im Statusfenster.
     Dadurch bessere Lesbarkeit bei langen Layernamen
   + Star-Parameter durch group_rec ersetzen bei den Aktionen:
        redefine_cutborder
        redefine_cutall
        model_outofselset
     (Komfortablerer Selektionsparameter bei den o.g. Aktionen eingefhrt)
   + Im Editior der Aktion text_textblock werden jetzt alle Sprachen
     untersttzt.
   + Ersetzen von Tabs durch Blanks im Editior der Aktion text_textblock jetzt
     moeglich. Dadurch koennen formatierte Textbloecke (z.B. aus MS Excel)
     optisch richtig in EUKLID Design eingelesen werden.
   + Problembehebung beim Ausleiten von DWG beim Attribut "TRAN_VIEW"
   + Problembehebung bei der Positionierung von Stcklistenfhnchen im Bezug
     auf andere Stcklistenfhnchen.
   + Erstellung einer Draft-Routine (im Skizziermodus) fr die Positionierung 
     von Stcklistenfhnchen im Bezug auf andere Stcklistenfhnchen.
   + classic: Problembehebung beim Speichern ber Netzwerk.
   + Problembehebung beim Schreiben der Konfigurationsdatei "dwg_out.iga" fuer
     den Fall "DXF": Eintraege werden automatisch von "DWG_" in "TRAN_" geaendert.
     Fuer manuell (ohne Konfig-Editor) erstellte Konfigurationsdateien empfiehlt
     es sich ebenfalls, die Schluesselworte entsprechend anzupassen.
   + Neuer Datatranslator #/dwgconv.exe fr Datenaustausch DXF/DWG V2004.
     Zum Aktivieren muss der Eintrag "TRAN_PROG" in der Konfiguration
     entsprechend gesetzt werden.
   + Erweiterung des Konfigurationseditors fr DWF/DWG-Ausgabe um den
     Eintrag "TRAN_PROG" fuer das Datatranslator Programm.
   + Fehler beim Auswerten der DXF/DWG-Konfigurationsdatei im Falle von
     Leerzeilen behoben.
   + Anpassungen fr Exceed V10.0.
     ( Wird Exceed V10.0 verwendet, sind zustzlich folgende Updates zu machen:
       exceed_10006, hclxdmcp_10001 und hclxport_10001 )
   + weitere kleinere Korrekturen und Verbesserungen.

   HINWEISE:

   Modelle die mit der Version 2004.1 und 2005 erstellt worden sind, sind unter
   Umstaenden in aelteren Versionen nicht mehr lesbar. Das ist der Fall wenn
   folgendes im neuen Modell angewendet wurde:
   + neue Rauheitssymbole
   + neue Aktionen group_createstar und group_createform

   Ausserdem sind die Anwender-Konfigurationsdateien der V2005 (~\design_config) 
   nicht mehr abwrtskompatibel, d.h. bei einem gemischten Einsatz der Version
   2005 und lteren empfiehlt es sich, die ltere Benutzerkonfiguration zu sichern 
   und ggf. mit der speziellen Startoption "-config_dir_user" zu starten. Als
   Parameter ist das Verzeichnis anzugeben, in dem sich "design_config" befindet.
   Beispiel: "d2.exe -config_dir_user D:\users\meier\config_2004"


   BERICHTIGUNGEN:
   
   EUKLID Design SolidJoin und EUKLID Documentation wird weiterhin verfuegbar
   sein. Diese Module ("d23.exe" inklusive saemtlicher 3D-Erweiterungen)
   sind weiterhin enthalten.

   
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Lizenzierung

   Die Lizenzierung erfolgt mit dem EUKLID-Software Softwareschutz FLEXlm.

   Unterteilung der Funktionalitaet in lizenzierte Pakete:

   EUKLID Design wird als gesamte Einheit ausgeliefert, ist aber in einzeln lizenzierte
   Funktionspakete unterteilt.

   Die folgende Aufstellung zeigt die funktionalen Pakete und die darin
   enthaltene Funktionalitaet:

   Produkt                   Funktionalitaet
   -------                   ---------------
   EUKLID Design Basis       2D Modellierung

   Engineering Modul         Entwicklung von AQL-Programmen

   EUKLID Design Solidjoin   Arbeiten mit 3D-Modellen, Lesen von Parasolid-Dateien
                             Assoziativer Datenaustausch mit SolidWorks

   EUKLID Documentation      Arbeiten mit 3D-Modellen, Lesen von Parasolid-Dateien
                             Assoziativer Datenaustausch mit EUKLID

   EUKLID PARASOLID Viewer   Lesen und Speichern von PARASOLID-Daten mit EUKLID

   Windows-NT:
   Die Verwendung von FLEXlm setzt die Installation von TCP/IP voraus. Falls beim
   Installieren der Lizenzsoftware Fehlermeldungen einen Host "g" betreffend
   auftreten, deutet dies auf das Fehlen von TCP/IP hin. Wie Sie TCP/IP unter
   Windows NT installieren koennen entnehmen Sie bitte den Installationshinweisen
   ("Ueberpruefen der Installationsvoraussetzungen").
           

   Entwicklung von AQL-Programmen:

   Fuer die Entwicklung von eigenen AQL-Programmen benoetigen Sie eine
   AQL-Entwicklungslizenz; d.h. wollen Sie unverschluesselte AQL-Programme im 
   ASCII-Format (Entwicklungsformat) ablaufen lassen, so benoetigen Sie eine
   AQL-Lizenz.

   Weiterhin koennen Sie mit einer AQL-Entwicklungslizenz Ihre AQL-Programme in ein
   Binaerformat verschluesseln und anderen Benutzern zur Verfuegung stellen.
   Fuer den Ablauf von verschluesselten AQL-Programmen ist keine Lizenz notwendig.

   Um diese Verschluesselung vornehmen zu koennen, wird die AQL-Funktion 'encrypt()'
   bereitgestellt:

   encrypt (<Quelldatei>, <Zieldatei>, <Schluesselwort1>, <Schluesselwort2>)

        Quelldatei:        AQL-Programm im ASCII-Format
        Zieldatei:         AQL-Programm verschluesselt im Binaerformat
        Schluesselwort1:   Schluesselwort; z.B. Firmenname; lesbar in der Zieldatei
        Schluesselwort2:   Schluesselwort; nicht lesbar in der Zieldatei

   Damit die Konfigurierbarkeit auch von verschluesselten AQL-Programmen sicher-
   gestellt ist, koennen AQL-Includes weiterhin unverschluesselt verwendet werden.


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Dokumentation

   Die Handbuecher sind nur noch Online im PDF-Format (Adobe) verfuegbar.

   Beschreibungen zu Aktionen entnehmen Sie bitte der Online-Hilfe. Diese wird auf
   dem neuesten Stand gehalten und enthaelt auch die Beschreibung der neuen
   Funktionen. Die Online-Hilfe ist in HTML-Format verfuegbar. Ueber
   eine eigene Aktion (im Menue "Optionen") kann der gewuenschte Browser
   eingestellt werden. Wir empfehlen den Einsatz von Netscape Navigator in der
   Version 4 oder neuer.


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Technische Hinweise

Ressourcenbedarf

   Arbeitsspeicher:
   Wir empfehlen plattformunabhaengig mindestens 128MB RAM (fuer 2D-Anwendungen)
   fuer SolidJoin-Anwendungen mindestens 256MB RAM.

   Einstellung des Auslagerungsspeichers:
   Der Swap Bereich sollte mindestens das 2-3 fache des RAMs betragen.
   

   Beachten Sie bitte, dass nicht alle Hardwarehersteller die Standardkonfiguration
   ausreichend ansetzen!

   Einstellungen der Kernel Konfiguration auf HP Plattform:
   maxdsize	auf min 128 MB einstellen, muss immer groesser der Summe des
		benoetigten RAM-Speicher aller Prozesse sein.
   maxssize	auf 64MB einstellen.
   
   
   Graphik:
   
   Empfehlung fuer regelmaessige Anwendung:
   - 19" Monitore mit 72 Hz Bildwiederholfrequenz
   - Aufloesung 1280 x 1024
   - Farbgraphik mit 8 Farbebenen
   - hohe X-Windowperformance
   
   Einschraenkungen bei einfacheren Graphiksystemen
   (nur fuer gelegentliche oder spezifische Nutzung zu empfehlen):
   
   - Schwarz/Weiss bzw. Greyscale:
     => keine bzw. schlechte Unterscheidung von Strichstaerken und Ebenen am
        Bildschirm
   - < 8 Farbebenen:
     => Betrieb entweder nur Schwarz/Weiss oder Farben anderer aktiver Prozesse
        werden haeufig beeinflusst
   - Aufloesung kleiner als 1280 x 1024:
     => Ikonen koennen nicht vollstaendig am Bildschirm
        dargestellt werden (verschieben haeufig erforderlich)
     => verbleibende Graphikflaeche kleiner
   - schlechte X-Window-Performance
     => Darstellungsfunktionen koennen zum 'Flaschenhals' in der Gesamt-
        performance werden
   
   Hoeherwertige Graphiksysteme/3D-Graphik:
   
   - mehr als 8 Farbebenen
     => zusaetzlich verfuegbare Farben werden nicht genutzt (konstant 64 Farben
        verfuegbar)
     => Anwendung sinnvoll, wenn parallel Programme betrieben werden,die eine
        Vielzahl von Farbindizes belegen
   
   - Z-Buffer
     => sinnvoll beim Einsatz mit 3D Applikationen
   
   - spezielle 3D-Graphiksysteme
     => zuweilen schlechte X-Windowperformance
     => nur sinnvoll, wenn ueberwiegend 3D-Applikationen betrieben werden

   Fuer SolidJoin speziell auf der Windows NT Plattform sollten nur OpenGL-faehige
   Grafikkarten zum Einsatz kommen.

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X-Terminal Betrieb

   X-Fonts:
          
   Die Standardinstallation sieht keinen X-Terminal-Betrieb vor, projektspezi-
   fische Unterstuetzung dafuer kann bei Ihrer Geschaeftstelle angefordert
   werden.
   Probleme treten hierbei insbesondere mit den produktspezifischen Fonts fuer
   den X-Server auf.

   Diese Fonts stehen im Verzeichnis '#/d23bs/xfonts'. Dieses muss vom X-Terminal
   (X-Server) erreichbar sein, d.h. das X-Terminal muss berechtigt sein
   (abhaengig vom Protokoll) auf dieses Verzeichnis zuzugreifen. Um dies
   sicherzustellen, wird geprueft, ob die Environmentvariable

            Design_XFontDir

   vorhanden ist. Der darin bestimmte Pfad wird zum Auffinden der X-Fonts
   benutzt. Damit besteht die Moeglichkeit, die Fonts des Verzeichnisses
   '#/d23bs/xfonts' in ein beliebiges Verzeichnis zu kopieren (oder hardlinks
   einzurichten) und die Variable entprechend zu setzen (unter Angabe des kom-
   pletten Pfadnames). Soll EUKLID Design Classic eingesetzt werden, dann sollte das
   Verzeichnis '#/v3x/xfonts' verwendet werden.

   Ist die Variable nicht vorhanden, werden Standardfonts verwendet.

   Mit dem Kommando "/usr/bin/X11/xset fp default" kann der Suchpfad fuer
   X-Fonts auf den Standard zurueckgesetzt werden und mit "/usr/bin/X11/xset q"
   der aktuelle Stand erfragt werden.

   Unter Windows NT sind die X-Fonts dem X-Server bekanntzumachen. Dieses
   entnehmen Sie bitte den Installationshinweisen, wo auch weitere Einstellungen
   beschrieben sind (Kapitel 4, "Konfiguration der EUKLID Design Installation")


   Integration in den Windowmanager/Xserver:
   
   Klickpositionen werden in jedem Fall als Event ausgewertet, unabhaengig
   davon, ob das jeweilige Prozessfenster aktiv oder inaktiv ist. 
   Um zu vermeiden, dass Mausklicks zum Aktivieren des Fensters unbeabsichtigt
   EUKLID Design Funktionen ausloesen, wird empfohlen, den jeweiligen Windowmanager
   so zu konfigurieren, dass die Prozessfenster automatisch aktiv gesetzt 
   werden, sobald sich der Mauscursor im Fenster befindet.

   Dafuer sind bei dem Motifwindowmanger (MWM) ggf. folgende Anpassungen vorzu-
   nehmen (andere Windowmanager entnehmen Sie bitte der jeweiligen Dokumentation):

         Eintrag "keyboardFocusPolicy" auf "pointer" setzen,

            durch den Eintrag  "mwm*keyboardFocusPolicy : pointer"

            -  in der Datei /usr/lib/X11/app-defaults/<name des Windowmanagers>
            -  oder in die ResourceDataBase des Xservers (vgl. hierzu
               Kommando 'xrdb')
            -  oder in einer benutzerspezifischen  $HOME/.Xdefaults 


   Darueber hinaus wird empfohlen, den "Backing-Store" Mechanismus des Xservers
   generell aktiv zu schalten (sofern konfigurierbar), da damit der bei grossen
   Modellen zeitaufwendige Redraw durch den schnelleren "Backing-Store" ersetzt
   wird.
 
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Produkteinsatz
 
Startprozedur

   Die Startprozedur 'design' zum Stand-Alone-Start von EUKLID Design wird bei der
   Installation von KONSYS im Verzeichnis
                           
                  $KONSYS_HOME/bin

   angelegt.
   Dort koennen Sie Anpassungen vornehmen oder Start-Optionen eintragen.

   Der symbolische Pfadname '#' wechselt damit auf
            $KONSYS_HOME/euklid_design/xxxx

   EUKLID Design kann nach erfolgreicher Installation stand-alone mit 'design xxxx'
   gestartet werden. SolidJoin wird gestartet mit 'design xxxx -solidjoin'.
   Bitte beachten Sie, dass Modelle, die mit SolidJoin oder EUKLID Documentation
   erzeugt wurden, nicht mehr mit dem 2D-Programm EUKLID Design geladen werden koennen.

   Unter Windows NT wird ein Eintrag im Menue Start->Euklid Design
   eingerichtet. Ueber diesen Weg koennen Sie EUKLID Design starten.

   Bitte beachten Sie, dass DLLs nur einmal auf einem System vorhanden sein
   duerfen !!! Dies gilt speziell fuer alle DLLs, die bereits von Hummingbird
   eXceed installiert werden. Das mehrmalige Vorhandensein einer DLL kann zu
   Fehlern wie "Cannot connect stream" fuehren. Weitere Hinweise finden Sie in
   den Installationshinweisen ("Hinweise zur Problembeseitigung").

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Heterogenes (netzwerkweites) Datenkonzept

   Das Datei- und Datenkonzept erlaubt Arbeiten in heterogenen Netzwerken.
   Modelle koennen ohne Wissen ihrer Herkunft auf jeder unterstuetzten
   HW-Plattform geladen, verarbeitet und gespeichert werden.

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Anwendungshinweise fuer die UDO-/UDA-Technik

   EUKLID Design bietet die Moeglichkeit 'interne UDx' zu erzeugen. Werden solche UDx
   in weiteren Modellen instanziiert und diese dann abgespeichert, so ist darauf
   zu achten, dass auch die UDx extern abgespeichert werden.
   Beispiele:
   1. In einer EUKLID Design-Sitzung werden parallel zwei Modelle 'mod1' und 'mod2' 
      erzeugt. In 'mod1' sei ein internes UDO 'u1' definiert. Von diesem werden
      Instanzen in 'mod2' erzeugt.
      Dann werden die beiden Modelle getrennt abgespeichert, ohne die UDO-Defi-
      nition 'u1' extern zu sichern, und die Sitzung beendet.
      Das Modell 'mod2' kann in einer neuen Sitzung nicht mehr geladen werden,
      da die Definition von 'u1' nicht gefunden werden kann.
      Loesung: Modell 'mod1' separat laden und nachtraeglich die Defintion 'u1'
               sichern, d.h. 'extern' machen. Danach kann 'mod2' wieder geladen
               werden.
   2. Im aktuellen Modell wird eine interne UDO-Definition 'u1' erzeugt und in
      ein Menue eingehaengt.
      Danach wird die Konfiguration gesichert, um das veraenderte Menue zu 
      speichern.
      Nun beendet man die Sitzung ohne die UDO-Defintion 'u1' extern zu sichern.
      Beim Neustart von EUKLID Design und dem Anwaehlen des betreffenden Menues ist
      dieses nicht mehr erzeugbar.
      Loesung: Defintion 'u1' wieder aus dem Menue aushaengen und die Konfigu-
               ration erneut sichern.

   Hinweis zum Speichern: alle selektierbaren, geloeschten Objekte (wie z.B.
   Punkt, Linie, Kreis, usw) werden nicht gespeichert, selbst wenn sie einen
   Namen und/oder Attribute besitzen. Alle nicht selektierbaren geloeschten
   Objekte (wie z.B. Laengen, Winkel, String, usw) werden gespeichert, wenn
   sie einen Namen besitzen. Sollen in einem UDO Objekte enthalten aber nicht
   sichtbar sein, so koennen sie als geloeschte Objekte in eine Gruppe aufge-
   nommen werden. Somit haben die geloeschten Objekte eine Referenz zu einem
   anderen Objekt und werden gespeichert.

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Datenaustausch mit EUKLID

   Aufgeschnittene Splines, die ueber die T32-Schnittstelle uebertragen werden,
   werden nicht in jedem Fall richtig dargestellt. Diese Probleme treten vor
   allem bei isometrischen Ansichten auf. Fuer die korrekte Darstellung in 
   EUKLID Design ist eine Nacharbeit von Hand erforderlich.

   Beachten Sie bitte: eine wesentliche Steigerung der Uebertragungsgeschwindigkeit
   kann erzielt werden, wenn nicht dargestellte, verdeckte Kanten nicht mit 
   uebertragen werden (siehe Dialogfenster).

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Konvertieren von Draft-Daten

   Informationen zum Konvertieren von DRAFT-Daten auf UNIX Plattformen koennen
   der Datei #/doc/release_notes_D_Draft entnommen werden.

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Datenaustausch mit IGES und DXF

   Der Data Translator enthaelt die beiden Komponenten IGES und DXF. 
   Informationen hierzu koennen der Datei #/doc/release_notes_D_data_trans
   entnommen werden.

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Geometriekopplung mit I-DEAS Master Modeller
   
   Bitte lesen Sie zur Kopplung mit I-DAES Master Modeller die Datei
   #/doc/release_notes_D_Ideas. Hierin sind auch Informationen ueber das
   Plotten mit IPlot verfuegbar.

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Plotten

   Bedienung siehe Benutzerhandbuch "Grundlagen und Anwendung".
   Darueberhinaus sind bitte die folgenden Punkte zu beachten: 
   - Plotten mit I-DEAS IPLOT:
     Informationen hierueber finden Sie in der Datei #/doc/release_notes_D_Ideas.

   - Plotten mit SICAD Geomatics PLOT:
     EUKLID Design unterstuetzt das Produkt PLOT in der Version 4.x, es ist im Liefer-
     umfang nicht enthalten.

   - Plotten eines LAVIS-Struktogramms:
     Das Plotten eines LAVIS-Struktogramms ist im Batch-Modus nicht moeglich.

   - Plotten ueber Windows NT Drucker:
     Unter Windows NT verwenden Sie bitte die Aktionen "output_scaled_NT"
     oder "output_formated_NT". Bitte beachten Sie die Online-Hilfe dazu.

   - HPGL-Format :
     Standardmaessig werden die Koordinaten auf den Blatt-Mittelpunkt bezogen.
     Die Konfigurationsdatei hpgl.cfg wurde nun so erweitert, dass auch alle
     vier Eckpunkte als Nullpunkt verwendet werden koennen.
     Die zusaetzliche Zeile in hpgl.cfg sieht z.B. folgendermassen aus :
     t lb
     t : Transformation
     lb: left bottom, also links unten und entsprechend 
         "lu" fuer links oben, "rb" fuer rechts unten,
         "ru" fuer rechts oben und "m" fuer die Blattmitte

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Kundenspezifische Anpassungen 

   Kundenspezifische Anpassungen koennen fuer viele Systemeigenschaften 
   vorgenommen werden. 

   - Oberflaechenspezifische Einstellungen (Sprache, ...)
   - Optionalwerte fuer Properties
   - Benutzerdefinierte Aktionen und Objekte
   - Zugriffsmechanismen am Dateisystem (Dateisuchregel)
   - Konfigurationsdateien

   Durch das mehrstufige Konfigurationskonzept koennen diese Anpassungen 
   dauerhaft gespeichert werden.
   Diese Daten werden, je nach Stufe, entweder direkt im Modell, 
       <name>.mod
   anwenderspezifisch im Verzeichnis,
       $HOME/design_config
   oder installationsweit im Verzeichnis
       #/design_config
   hinterlegt. Dabei ist auf die entsprechenden Zugriffsrechte zu achten. 
   Fuer 'SolidJoin' und 'EUKLID Documentation' gelten die Konfigurations-
   verzeichnisse "d23_config".

   Fast alle Konfigurationsmoeglichkeiten werden durch die Benutzeroberflaeche
   unterstuetzt. Nur wenige Voreinstellungen muessen direkt in Dateien mit 
   einem Editor vorgenommen werden.
   Naehere Informationen entnehmen Sie bitte dem Benutzerhandbuch.   

   
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Datenbankkopplung

   Ergaenzungen zum Benutzerhandbuch finden Sie in der Datei #/d23bs/ipc.config
   Unter Windows NT kann das Beispiel #/examples/aql/ODBC_UDA.uda angepasst werden,
   um die Kopplung zu Datenbanken zu ermoeglichen.


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Einschraenkungen

   - Vorbemerkungen
     Alle aufgefuehrten Einschraenkungen, die sich aus dem Versionsumstieg ergeben, 
     wurden bewusst in Kauf genommen, um Funktionserweiterungen und Verbesserun-
     gen durchfuehren zu koennen. Nur um diesen Preis ist es moeglich, Software
     auf dem Stand der Technik zu halten. Zum Teil wurden Inkompatibilitaeten
     mit sehr hohem Aufwand vermieden, um Anwenderinvestitionen langfristig zu
     sichern.

   - X-Server Betrieb
     Um eine bessere Grafik-Performance zu erhalten, wird empfohlen, den X-Server
     im "Backing Store" Modus zu betreiben. Das verdeckte Feld hinter einem
     Dialogfenster wird dann durch die vor dem Aufbau des Dialogfensters gespei-
     cherte Pixelmatrix ersetzt und es muss kein (zeitaufwendiger) Redraw erfol-
     gen, wenn das Dialogfenster entfernt wird. Im Zusammenhang mit dieser
     X-Server-Einstellung kann es zu Problemen mit anderen Applikationen kommen.
     Fuer den hauptsaechlichen Einsatz Ihrer Workstation fuer EUKLID Design empfehlen
     wir aber unbedingt den "Backing Store" Betrieb des X-Servers. 

   - Einschraenkungen der Layertechnik
     In der vorliegenden Version ist es nicht moeglich, Objekte, die durch eine
     gemeinsame Aktion erzeugt werden, in unterschiedliche Layern zu bringen.
     Der Layertransfer von Objekten ist damit eingeschraenkt!
     Bitte behandeln Sie externe Layer extrem vorsichtig, es konnten noch nicht
     alle moeglichen Fehlbedienungen abgefangen werden. Nur wenn alle externen
     Layer geladen sind, koennen die Layer-Struktur und Beziehungen zwischen
     den Layern geaendert werden. Bitte beachten Sie, dass externe Layer nur
     sinnvoll anzuwenden sind, wenn sie nur Referenzen auf den Layer haben, in
     dem sie selbst liegen. Weitere Referenzen zu anderen externen Layern haben
     zur Folge, dass die Ladereihenfolge beachtet werden muss.

   - Benutzerdefinierte Aktionen und Objekte
     Benutzerdefinierte Aktionen und Objekte muessen (wenn sie extern sind)
     zum Laden eines Modells auffindbar sein. Es ist nicht moeglich einem Modell 
     andere UDO's oder UDA's "unterzuschieben", da jedes dieser Objekte eine 
     eindeutige Identifikation hat, die auf Gleichheit geprueft wird. 
     Dies ist keine Einschraenkung sondern eine positive Eigenschaft, deren
     Auswirkung muss aber beim Erzeugen und Anwenden von UDO's und UDA's bedacht
     werden.

   - In Solidjoin ist es nicht moeglich, importierte Baugruppen zu aendern.
     In Solidjoin ist es auch nicht erlaubt, mit 3D-Funktionalitaeten UDOs,
     UDAs und UDVs zu erzeugen.

   - Einschraenkungen der Aktion 'model_clip' :
     Diese Aktion erzeugt aus einer selektierten Menge ein neues verschnittenes
     Modell (hidden surface). Dieses Modell kann dann weiter zur IGES/DXF-
     Ausleitung benutzt werden. An einigen Stellen kann es noch zu falschen
     Ergebnissen fuehren. Falls so ein Problem auftritt, stellen Sie bitte
     sicher, dass die Unterschiede der Z-Werte der verwendeten Flaechen und
     Objekte genuegend grosse Abstaende haben.

   - Einschraenkungen aufgrund bekannter Fehler :
     Entgegen der Dokumentation wird in der Aktion 'circle_3elements' der Selek-
     tor nach ausschliesslich internen Gesichtspunkten interpretiert. Der Wert
     ist, je nach Einsatzfall, durch Mitschnitte zu ermitteln und folgt keiner
     beschreibbaren Logik.

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Umstieg von Vorgaenger-Versionen

   Informationen ueber die Konvertierung von Modellen der Vorgaengerversion
   Sigraph Design V3.8 finden Sie in der Datei #/doc/release_notes_D_convert.
